Noch mehr Wunder zu entdecken!

James Noëls gefeierter Roman „Was für ein Wunder“, der mit dem Internationalen Literaturpreis des Hauses der Kulturen der Welt ausgezeichnet wurde, erschien bei Litradukt, dem – laut Eigenbeschreibung des Verlags – „einzigen Spezialverlag für Haiti im deutschsprachigen Raum“, in dem auch Georges Anglades Bücher beheimatet sind. Anglade war der Meister der lodyans. Und lodyans  – eine…

Die Autorinnen kommen!

‚Literaturkritik‘ mit dem Schwerpunkt Lateinamerika. Sascha Seiler, Mitherausgeber der „Literaturkritik“, hat in der Juni-Ausgabe unter anderem Gespräche mit zwei „Förderkreis“-Mitgliedern über die neuesten Entwicklungen der Literatur in Lateinamerika geführt: Michi Strausfeld, die 2009 für ihre Tätigkeit als Kulturvermittlerin den Orden Isabel la Católica verliehen bekam,  und Linus Guggenberger, seit 2017 Lektor im Wagenbach Verlag. Während Michi…

Alba statt Boom

„In der deutschen Verlagslandschaft geht die Zahl lateinamerikanischer AutorInnen zurück. Der Boom der 70er Jahre ist vorbei, der brasilianische Karneval hat an Exotik verloren und die Texte, die den gefestigten Klischees von Lateinamerika nicht entsprechen, scheinen nur in Ausnahmefällen für das, was sich deutsche Verlagshäuser unter „dem deutschen Leser“ vorstellen, interessant zu sein.“

Schmetterlinge und Diktatoren

Michi Strausfeld hat eine Chronik Lateinamerikas geschrieben. Im Mittelpunkt stehen wie stets bei der legendären Entdeckerin und Vermittlerin lateinamerikanischer Literatur, die Gegenwartsautor*innen des Kontinents; neben Gabriel García Márquez, Julio Cortazar und Isabel Allende, den großen Namen des Booms, auch die ihrer Nachfolger:

Mitmachen!

Das Voting für den LiBeraturpreis 2019 hat begonnen und läuft bis 16. Juni | 24:00 Uhr. Der LiBeraturpreis ist ein Literaturpreis, der ausschließlich an Autorinnen aus Afrika, Asien, Lateinamerika und der arabischen Welt vergeben wird. Seit 2013 übernimmt der Verein Litprom unter der Regie der Frankfurter Buchmesse die Verleihung.

‚El Cubano Global‘

Was die von ihr in die Literatur eingeführte Bezeichnung in den Blick rücken soll, erklärt die kubanisch/US-amerikanische Autorin Ruth Behar hier:

‚Ni una más‘

Die Geschichte hinter dem Slogan der mexikanischen Frauenrechtsbewegung In Ciudad Juárez hatte die mexikanische Frauenrechtsaktivistin Esther Chávez Cano 1993 auf eine Häufung unaufgeklärter Verbrechen an Frauen hingewiesen und Ermittlungen eingefordert. Mitte der 1990er Jahre griff die US-amerikanische Frauenrechtsbewegung das Thema auf.  2003 fand an der University of California eine internationale Konferenz statt mit dem Titel: „Die…

Von der Freiheit, die Berlin hieß

… erzählt die argentinische Schriftstellerin Esther Andradi in ihrem neuen Roman ‚Drei Verräterinnen‘, den sie am 30. Januar bei KLAK in der Fabrik in Kreuzberg vorstellt.  Esther Andradi hat in ihrem vielfältigen Werk immer wieder Berlin thematisiert, so in Berlín es un cuento (2009) und in ihren literarischen Streifzügen Mein Berlin (2016). Und auch ihr soeben erschienener Roman spielt in…