Lateinamerikanische Kriminalromane

Was verbindet Jorge Luis Borges, Claudia Piñeiro, Guillermo Martínez, Mercedes Rosende, Sergio Ramírez und Leonardo Padura? Sie alle beherrschen auch das Genre des lateinamerikanischen Kriminalromans, dem Peter B. Schumann (Förderkreis des IAI) sein neues Hörfunk-Feature gewidmet hat: Der süße Duft des Mordes – so der Deutschlandfunk-Kultur-Titel. Zum Nachhören hier. Foto: ©Jeanette Erazo Heufelder

‚Der fremde Blick‘

DDR-Literatur aus spanischer Sicht. Ibon Zubiaur und Holger Helbig im Gespräch. Ein Podcast des Förderkreises des Ibero-Amerikanischen Instituts Seit über einem Jahrzehnt macht Ibon Zubiaur die Literatur der DDR in Spanien bekannt. Vor allem die Werke der Schriftstellerinnen Brigitte Reimann, Irmtraud Morgner und Maxie Wander sind spanischen Leserinnen und Lesern heute vertraut. Dennoch unterscheidet sich…

Der Schriftsteller Omar Saavedra Santis starb in Valparaiso/Chile

Ein Nachruf von Nikolaus Werz (Mitglied im ‚Förderkreis des IAI‘) Omar Saavedra Santis lernten wir in der Kantine des Musikinstrumente Museums in Berlin kennen. Enrique Fernández hatte an diesem Tag die Gruppe der Bibliotheksbesucher zusammengeführt, die vom Ibero-Amerikanischen Institut über die Potsdamer Straße zum Mittagessen zog. Omar erkundigte sich genau und kenntnisreich nach den Verhältnissen…

Frauen in Buenos Aires, 1920

In Argentinien kennt jeder „Alfonsina“. Nun erscheint erstmals eine deutschsprachige Werkausgabe der Dichterin. Geboren wurde Alfonsina Storni 1892 in einem kleinen Dorf in der italienischen Schweiz, doch gingen die Eltern schon bald nach Argentinien, wo sie aufwuchs. Der Vater starb früh, was für junge Mädchen in der Provinz außer Gelegenheitsarbeiten in den Fabriken praktisch nur…

Noch mehr Wunder zu entdecken!

James Noëls gefeierter Roman „Was für ein Wunder“, der mit dem Internationalen Literaturpreis des Hauses der Kulturen der Welt ausgezeichnet wurde, erschien bei Litradukt, dem – laut Eigenbeschreibung des Verlags – „einzigen Spezialverlag für Haiti im deutschsprachigen Raum“, in dem auch Georges Anglades Bücher beheimatet sind. Anglade war der Meister der lodyans. Und lodyans  – eine…

Die Autorinnen kommen!

‚Literaturkritik‘ mit dem Schwerpunkt Lateinamerika. Sascha Seiler, Mitherausgeber der „Literaturkritik“, hat in der Juni-Ausgabe unter anderem Gespräche mit zwei „Förderkreis“-Mitgliedern über die neuesten Entwicklungen der Literatur in Lateinamerika geführt: Michi Strausfeld, die 2009 für ihre Tätigkeit als Kulturvermittlerin den Orden Isabel la Católica verliehen bekam,  und Linus Guggenberger, seit 2017 Lektor im Wagenbach Verlag. Während Michi…

Alba statt Boom

„In der deutschen Verlagslandschaft geht die Zahl lateinamerikanischer AutorInnen zurück. Der Boom der 70er Jahre ist vorbei, der brasilianische Karneval hat an Exotik verloren und die Texte, die den gefestigten Klischees von Lateinamerika nicht entsprechen, scheinen nur in Ausnahmefällen für das, was sich deutsche Verlagshäuser unter „dem deutschen Leser“ vorstellen, interessant zu sein.“

Schmetterlinge und Diktatoren

Michi Strausfeld hat eine Chronik Lateinamerikas geschrieben. Im Mittelpunkt stehen wie stets bei der legendären Entdeckerin und Vermittlerin lateinamerikanischer Literatur, die Gegenwartsautor*innen des Kontinents; neben Gabriel García Márquez, Julio Cortazar und Isabel Allende, den großen Namen des Booms, auch die ihrer Nachfolger:

Mitmachen!

Das Voting für den LiBeraturpreis 2019 hat begonnen und läuft bis 16. Juni | 24:00 Uhr. Der LiBeraturpreis ist ein Literaturpreis, der ausschließlich an Autorinnen aus Afrika, Asien, Lateinamerika und der arabischen Welt vergeben wird. Seit 2013 übernimmt der Verein Litprom unter der Regie der Frankfurter Buchmesse die Verleihung.

‚El Cubano Global‘

Was die von ihr in die Literatur eingeführte Bezeichnung in den Blick rücken soll, erklärt die kubanisch/US-amerikanische Autorin Ruth Behar hier: