Recycling mit künstlerisch-literarischem Mehrwert!

Was verbindet Nora Bossong, Reinaldo Arenas und Timo Berger? Ihre Werke wurden bei Eloísa Cartonera herausgebracht. Der argentinische Verlag hat ein soziales Projekt in ein künstlerisch-literarisches Programm verwandelt, mit dem er auf dem internationalen Buchmarkt ein Alleinstellungsmerkmal genießt: Die Texte werden meist fotokopiert oder auf der kleinen hauseigenen Druckerpresse gedruckt, die Seiten anschließend in einen…

Laudatio auf Peter B. Schumann

  Anlässlich des Ausscheidens von Peter B. Schumann aus dem Amt des Geschäftsführenden Vorsitzenden im Verein der Freunde des Ibero-Amerikanischen Instituts wirft Susanne Klengel, einst Mitgründerin des Vereins und seitdem aktives Vorstandsmitglied, einen Blick zurück auf eine bald zwanzigjährige Zusammenarbeit.

Cine Iberoamericano, Berlinale 2019

Anlässlich  der Internationalen Berliner Filmfestspiele findet alljährlich im Ibero-Amerikanischen Institut ein Podiumsgespräch mit Berlinale-Gästen aus Spanien, Portugal und Lateinamerika statt. Motto in diesem Jahr: Das Iberoamerikanische Kino – Schmelztiegel des europäischen und lateinamerikanischen Kinos.

Ikonografie einer Reise

In den Jahren 1817 bis 1820 reisten der Botaniker Carl Friedrich Philipp Martius und der Zoologe Johann Baptist von Spix im Auftrag von Maximilian Joseph I., König von Bayern, drei Jahre lang durch das noch weitgehend unerforschte Brasilien.  Nicht Gold und Machthunger trieben sie an, sondern wissenschaftlicher Erkenntnisdrang im Geiste Humboldts, dem die Einreise siebzehn Jahre…

Machtkampf in Venezuela

Die außenpolitische Lateinamerika-Expertin der Stiftung ‚Wissenschaft und Politik‘, Claudia Zilla („Freunde des IAI“), liefert im FAZ-Interview eine Einschätzung der Chancen des Oppositionsführers Juan Guaidó, der sich am Mittwoch zum Präsidenten Venezuelas erklärt hat.   Bildquelle: http://www.asambleanacional.gob.ve/noticias/_juan-guaido-juro-asumir-formalmente. 23 de enero de 2019. Wikimedia Commons.

Nicaragua-Protestbewegung setzt auf Kultur statt Ideologie

Im politischen Feuilleton des Hörfunksenders Deutschlandfunk Kultur kritisierte der Journalist Reinhard Mohr vor einigen Wochen das „dröhnende Schweigen der Linken“ zu dem Drama in Nicaragua, wo der einst berühmteste Vertreter der sandinistischen Revolution und heutige Präsident, Daniel Ortega, inzwischen selbst zum Unterdrücker wurde und auf den Protest im Land mit Gewalt und Terror reagiert. In…

Neuer Wein in neuen Schläuchen

Das Programmheft des IAI in verjüngtem Format. Gute Nachrichten für die Liebhaber*innen des gedruckten Wortes: Das vierteljährlich erscheinende Veranstaltungsprogrammheft des IAI erfreut sich auch im Zeitalter digitaler Information allergrößter Beliebtheit. In neuem Layout weiß sich das IAI auf 35 Seiten als Kultur- und Forschungsinstitution sowie als Wissensarchiv des 21. Jahrhunderts zu präsentieren. Von nun an in vier…

¡Hasta luego! – Bis später!

Wir danken allen „Freunden des IAI“, die 2018 das Motto Entdecke Lateinamerika neu in Berlin mit Leben gefüllt haben. Und sagen zum Jahreswechsel: Hasta luego! Bis 2019! Mit einer philosophischen Glosse aus der Feder des kubanischen Feuilleton-Journalisten Fernando Campoamor (1914-2001), der dem Vergänglichkeitsmoment, das dem Gang des Lebens und der Welt innewohnt, kubanische Aphorismen abgewinnen konnte:

Ein Blog erklärt der spanischsprachigen Welt, wie Deutschland politisch tickt

Wie funktioniert die deutsche Politik? Wie erklärt sich der Erfolg der neuen Rechten in Deutschland?  Was unterscheidet „los dos Alemanias“ bis heute? Und wer ist AKK? Der in Deutschland lebende Argentinier Franco Delle Donne hat es sich zur Aufgabe gemacht,  interessierten hispanohablantes die deutsche Politik zu erklären. Auf seinem Blog eleccionesenalemania, den er seit seinen Studientagen…

Nachrichten von der US-mexikanischen Grenze

Brot und Spiele Die Bewohner El Albertos im zentralmexikanischen Hidalgo bieten Hauptstadt-Touristen  sogenannte caminatas nocturnas an – nächtliche Wanderungen über eine fiktive US-mexikanische Grenze, mehrere hundert Kilometer von der echten entfernt. Die Idee war 2004 aus der Not heraus geboren, als nur noch zehn Prozent der Einwohner dauerhaft im Ort lebten. Alle anderen befanden sich schon…