Corona | Ecuador | Steinmeier

Zu katastrophalen Zuständen führt die anbrechende Corona-Pandemie in Ecuador: In der Küstenmetropole Guayaquil ist das Gesundheitssystem zusammengebrochen. In den Medien waren in den vergangenen Tagen Bilder von Leichen auf den Straßen Guayaquils zu sehen. Der in Guayaquil ansässige Salesianer-Padre  P. Marcelo Bravo  bestätigte der Katholischen Presseagentur Österreich diese Berichte . Hier das Interview mit ihm.

Mario Vargas Llosa: Harte Jahre

Nobelpreisträger Mario Vargas Llosa beschreibt in seinem neuen Roman Harte Jahre den 1954 von den USA betriebenen Sturz des progressiven guatemaltekischen Präsidenten Jacobo Árbenz und setzt damit die Reihe seiner politischen Meisterwerke fort.* Mario Vargas Llosa gehört zu den großen Autoren Lateinamerikas, die im sog. Boom der 1960er und 1970er Jahre die Literatur des Kontinents…

Corona in Argentinien

Wie in Spanien und Italien wurde, was vielleicht weniger bekannt ist,  auch in Argentinien eine rigide Ausgangssperre verhängt. Das Wirtschaftsleben des Landes  verharrt in Schockstarre. In ihrer neuen Reportage berichtet die in Buenos Aires ansässige investigative Journalistin Gaby Weber,  welche Auswirkungen die Krise auf ein Land auf der südlichen Halbkugel hat, das schon vor Corona…

Michi Strausfeld empfiehlt: Yuri Herrera | ‚Der König, die Sonne, der Tod‘

Drei Kurzromane, deren Titel bereits neugierig machen: „Abgesang der Königs“, „Zeichen, die vom Weltende künden“, „Körperwanderung“ . Hinweisen möchte ich heute besonders auf „Körperwanderung“ als aktuelles Buch zur Corona-Pandemie. Viele Autoren haben über Pest und Cholera geschrieben, die bekanntesten Titel lauten Dekameron, Die Pest zu London oder Die Pest von Albert Camus – wie aber…

Óscar Romero – der Heilige der Gegenwart

Vor vierzig Jahren, am 24. März 1980,  wurde der salvadorianische Erzbischof Óscar Romero ermordet. Er zählte zu den bekanntesten Vertretern der Befreiungstheorie. Oscar Arnulfo Romero y Galdámez, 1917 in einer kleinen Gebirgsstadt als Sohn eines Fernmeldearbeiters geboren,   in bescheidenen Verhältnissen aufgewachsen, begann mit 20 Jahren  das Theologiestudium am Priesterseminar in San Salvador. 1942 wurde er zum…

Schließung des Ibero-Amerikanischen Instituts

Aufgrund der aktuellen Empfehlungen zur Eindämmung des Corona-Virus schließt die Stiftung Preußischer Kulturbesitz ab Samstag, 14. März bis auf weiteres alle ihre Einrichtungen für den Publikumsverkehr. Dies betrifft auch das Ibero-Amerikanische Institut: Bibliothek, Sondersammlungen und der Bereich Veranstaltungen bleiben geschlossen.

Alle IAI-Veranstaltungen bis Juni 2020 entfallen

Am 11. März hat das Land Berlin, insbesondere im Wissenschaftsbereich, umfassende Sofortmaßnahmen zur Eindämmung der Ausbreitung des Coronavirus beschlossen. BMZ und GIZ haben  die Lateinamerika-Karibik-Woche gecancelt. Die Leitungsgruppe des Ibero-Amerikanischen Instituts hat sich zusammengesetzt,  um zu beraten, wie mit der Situation umgegangen werden soll. Es wurde beschlossen, die noch geplanten Veranstaltungen im März ausfallen zu lassen und…

Elías Querejeta und das spanische Kino

Elías Querejeta (1934-2013) war einer der einflussreichsten Produzenten des spanischen Films.  Als einer der innovativsten Pioniere des Nuevo Cine Español  lieferte er Meisterwerke wie  La caza und Cría cuervos, bei denen Carlos Saura Regie führte.   1963 wurde die Elías Querejeta Producciones Cinematográficas gegründet, die als Factoría Querejeta in die spanische Filmgeschichte eingegangen ist. Die vom…

Karibik und Lateinamerika im Fokus

Mehr als 50 Veranstaltungen |vom 23. bis 29. März 2020 in Berlin An der  vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) und der Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) organisierten Lateinamerika-Karibik-Woche  sind mit Ausstellungen, Podiumsdiskussionen, Filmvorführungen, Konzerten und Fachgesprächen mehr als 40 Partnerorganisationen beteiligt: unter anderem Botschaften, politische Stiftungen, wissenschaftliche Einrichtungen und Nichtregierungsorganisationen.

Drei Tage Staatstrauer für den Dichter der Befreiung

Ein Nachruf von Svend Plesch* Drei Tage Staatstrauer in Nikaragua nach dem Tod des Dichters und Priesters Ernesto Cardenal. Verordnet von Präsident Daniel Ortega, dessen Wandel von einem der Befreier zum neofeudalen Herrscher Cardenal seit dreissig Jahren kritisiert hat. Vor fünfzig Jahren waren beide Gefährten in der FSLN, der Sandinistischen Befreiungsfront Nikaraguas, deren Sieg über…

Zum Tod unseres Ehrenmitglieds Ernesto Cardenal

Der nicaraguanische Dichter, Priester und Politiker Ernesto Cardenal ist am 1. März 2020 im Alter von 95 Jahren verstorben. Lange Jahre unterstützte er als Mitglied unseres Ehrenvorstands die Tätigkeit des Förderkreises des Ibero-Amerikanischen Instituts. Anlässlich seines Todes erinnern wir an den dichtenden Priester und Revolutionär.*

Premio Nacional de Cultura für Miguel Rubio

Der Premio Nacional de Cultura del Peru ist eine Anerkennung, die der peruanische Staat an Personen und Organisationen verleiht, die zur Konstruktion der kulturellen Identität, zur Förderung der Kreativität und zum Respekt vor der kulturellen Diversität des Landes beiträgt.