Vom Wert des Ambivalenten

Museumsethnologische Ansätze. Ein Beispiel aus der Provinz.

Die Entstehung der Ethnologischen Sammlung der Universität Göttingen reicht bis ins 18. Jahrhundert zurück. Von Anfang an diente die Sammlung dem Dreiklang aus Forschung, Lehre und öffentlicher Zugänglichkeit. Auch wenn sich die Sammlung mit Blick auf die zu betreuenden Objektmengen, die Ausstellungsflächen oder das Budget nicht mit dem Humboldt Forum oder anderen „großen Museen“ vergleichen kann, steht sie aktuell vor einer ähnlichen Herausforderung: Der Chance ihrer Neugestaltung.

In seinem Vortrag führt Dr. Michael Kraus (Georg-August-Universität Göttingen) ein in Geschichte und Gegenwart museumsethnologischer Arbeit an der Universität Göttingen. Ausgehend von der lokalen Situation nimmt er Bezug zu aktuellen wissenschaftlichen und gesellschaftspolitischen Debatten um ethnologische Sammlungen und bezieht hierbei auch Beispiele aus Lateinamerika mit ein.

Moderation: Prof. Dr. Barbara Göbel (IAI) und Prof. Dr. Stephanie Schütze (Freie Universität Berlin)

Eine Veranstaltung des Förderkreises des IAI in Kooperation mit dem Ibero-Amerikanischen Institut und dem Forschungscampus Dahlem der SPK

Montag, 30.11.2020, 18.00 Uhr (UTC+01; Berlin) Online

Anmeldung: eventsonline@iai.spk-berlin.de

Foto: Kuka’ilimoku oder einfach Ku, Federskulptur des hawaiianischen Kriegsgottes aus dem 18. Jahrhundert, Exponat aus der Göttinger Cook/Forster-Sammlung des Instituts für Ethnologie der Georg-August-Universität via Wikimedia Commons

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