Das Wesentliche, Wang Wei und Octavio Paz

  In einer der Würdigungen anlässlich Marcel Reich-Ranickis 100. Geburtstag, wird allen, die sich mit Literaturkritik beschäftigen, geraten, Reich-Ranickis  „Lauter Verrisse“ zu lesen. Das Gleiche rät der Rezensent Nico Bleutge nun auch in Bezug auf  Eliot Weinbergers Buch „Neunzehn Arten Wang Wei zu betrachten“ allen, die sich mit Übersetzen beschäftigen: Weinbergers Buch sei ein Band, den man…

Mario Vargas Llosa: Harte Jahre

Nobelpreisträger Mario Vargas Llosa beschreibt in seinem neuen Roman Harte Jahre den 1954 von den USA betriebenen Sturz des progressiven guatemaltekischen Präsidenten Jacobo Árbenz und setzt damit die Reihe seiner politischen Meisterwerke fort.* Mario Vargas Llosa gehört zu den großen Autoren Lateinamerikas, die im sog. Boom der 1960er und 1970er Jahre die Literatur des Kontinents…

Ein Klassiker und ein Debüt

Zweimal Lateinamerika auf der Litprom-Bestenliste ‚Weltempfänger‘ Sommer 2019 »Aus dem Schatten« von Geovani Martins aus BRASILIEN und»Die sieben Irren« von Roberto Arlt aus ARGENTINIEN. Der Brasilianer Geovani Martins wurde 1991 geboren und kennt die Favelas aus eigenem Erleben: „Die Sonne auf meinem Kopf“ – „O sol na cabeça“ – lautet der Originaltitel seines Debüts.

Vargas Llosas liberales Plädoyer

Man kennt Mario Vargas Llosa als Liberalen. Zeit seines Lebens war der Peruaner ein politisch engagierter Autor. Jetzt erzählt er, wie er wurde, was er ist. Eine Rezension von Klaus Blume, dpa-Journalist und Mitglied der ‚Freunde des IAI‘ Berlin (dpa) – Nobelpreisträger Mario Vargas Llosa ist ein streitbarer Literat. Wenn er nicht gerade an einem…