La poesía venezolana ha sido tal vez la que menos difusión ha conocido entre las escritas en el continente hispanoamericano. Sin embargo, la reciente diáspora de intelectuales y estudiosos de la literatura venezolana han sido los elementos que han despertado un creciente interés en ella.
Schlagwort: IAI
Elecciones en Europa
Europa hat gewählt. Wir sprechen am 2. Juli 2019 über die Ergebnisse aus iberoamerikanischer Perspektive.
Blowup: San Martín in Berlin
Über die urbanen Räume der Hypermoderne und Formen ihres literarischen Erfassens. Ein Dialog zwischen Alan Pauls und Max Czollek. Alan Pauls Romane spielen in Buenos Aires. Die Metropole ist auch Handlungsort seiner Romantrilogie über die 1970er Jahre in Argentinien: Historia del llanto (2007; dt. Geschichte der Tränen, 2010) Historia del pelo (2010; dt. Geschichte der Haare,…
Adio Kerida
Zum 65. Geburtstag der Romanistin Gabriele Knauer (Humboldt-Universität zu Berlin), die sich intensiv sowohl mit dem kubanischen Spanisch als auch mit den in den USA gesprochenen Varianten des Spanischen auseinandergesetzt hat, nimmt Dieter Ingenschay (Humboldt-Universität zu Berlin) in einem Festvortrag die Werke einiger kubanisch/US-amerikanischer Autorinnen aus literaturwissenschaftlicher Perspektive in den Blick.
Schreiben in und außerhalb Kubas
Die Freiheit von Andersdenkenden hat in der kubanischen Literatur nur außerhalb Kubas ein Domizil – daran erinnert der Kulturjournalist Peter B. Schumann in seinem Deutschlandfunk-Feature über die kubanische Dissidenten-Literatur.
‚El Cubano Global‘
Was die von ihr in die Literatur eingeführte Bezeichnung in den Blick rücken soll, erklärt die kubanisch/US-amerikanische Autorin Ruth Behar hier:
Archimboldi und die deutschen Spione
Am Donnerstag, den 2. Mai 2019, spricht die Lateinamerikanistin Susanne Klengel über Bolaños Verhältnis zu Ernst Jünger und seinem Werk. Roberto Bolaños Interesse an deutscher Geschichte und deutschsprachiger Literatur ist offensichtlich und fließt auch in sein Meisterwerk 2666 mit ein. Die Hauptfigur, Benno von Archimboldi, ist ein verschollener deutscher Schriftsteller, dessen Spuren eine Gruppe Literaturwissenschaftler bis in…
Zeitreise für Kurzentschlossene
Nur noch einen Tag – bis zum 30. April 2019 – ist die Ausstellung Interconexiones, transferencias e información: revistas culturales latinoamericanas im Lesesaal der IAI-Bibliothek zu sehen. Eine letzte Gelegenheit, den Wandel Lateinamerikas im Spiegel sich wandelnder Zeitschriften-Illustrationen zu verfolgen. Die Zeitreise beginnt im Jahr 1857 mit der Revista brazileira aus Rio de Janeiro, die sich…
Erinnerung versus Geschichte – eine mexikanische Kontroverse
Als die mexikanische Geschichtswissenschaftlerin Daniela Gleizer vor einigen Jahren in einem Aufsatz das Bild des Diplomaten Gilberto Bosques revidierte, der als eine Art ‚mexikanischer Schindler‘ in die Geschichtsbücher eingegangen war, erntete sie viel Kritik. Besonders scharf wurde sie von der mexikanischen Filmemacherin Lillian Lieberman angegriffen, die 2010 den Film „Visa al Paraíso“ gedreht hat; eine…
‚Dieses Ehepaar symbolisiert heute die absolute Macht‘
So Gioconda Belli im Deutschlandfunk über den nicaraguanischen Präsidenten Daniel Ortega und dessen Frau Rosario Murillo. Der Lateinamerika-Experte und Kulturjournalist Peter B. Schumann (‚Freunde des IAI‘) hat mit Nicaraguas berühmtester Schriftstellerin über die Machtbesessenheit des Präsidenten-Ehepaars gesprochen und dabei einen Vergleich zu Venezuelas Präsident Maduro gezogen, der ebenfalls glaube, sich an der Macht festkrallen zu können….
Berlin, Buenos Aires
2019 jährt sich zum 25. Mal die Städtepartnerschaft zwischen Buenos Aires und Berlin. Wir nehmen dieses Jubiläum zum Anlass, an die Menschenrechtskämpferin Ellen Marx (1921-2008) zu erinnern – deutsch-jüdische Emigrantin und ‚Mutter der Plaza de Mayo‘.*
War Gilberto Bosques wirklich ein Held?
Wie kein anderer versinnbildlicht Gilberto Bosques, mexikanischer Generalkonsul in Marseille von 1940 bis 1942, den Mythos des solidarischen und aufnahmebereiten Mexikos, das zu einem Zeitpunkt, in dem der Welt das Schicksal der europäischen Juden und politisch Verfolgten gleichgültig war, viele zehntausend Exilsuchende ins Land ließ.
